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Brady Workstation: Etiketten richtig erstellen

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So entstehen Etiketten mit Brady Workstation

Brady Workstation für Etiketten in Industrie, Labor und                Lockout-Tagout Brady Workstation ist eine Software zum Erstellen und Drucken von Etiketten, Schildern und Vorlagen mit Brady Druckern. Der größte Nutzen entsteht bei wiederkehrenden Kennzeichnungen: Das Layout wird einmal festgelegt, danach werden nur noch die benötigten Daten ergänzt und ausgegeben.

Damit eine Kennzeichnung im Alltag einheitlich bleibt, sollte vor der ersten Vorlage klar sein, welche Angaben immer enthalten sein müssen. Typische Pflichtfelder sind zum Beispiel Artikelnummer, Barcode, Seriennummer, Proben-ID, Datum, Anlagenbezeichnung oder ein Lagerhinweis. Auch Etikettenformat und Drucker sollten von Anfang an zur jeweiligen Anwendung passen.

Brady Workstation besteht aus verschiedenen Apps und Software-Suiten. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt von der eingesetzten Suite ab. Für die Auswahl ist daher nicht entscheidend, möglichst viele Funktionen zu haben, sondern die Funktionen zu wählen, die den tatsächlichen Kennzeichnungsablauf unterstützen.

Welche Funktionen helfen bei wiederkehrenden Kennzeichnungen?

Eine zentrale Funktion sind Vorlagen. In einer Vorlage werden feste Inhalte wie Logo, Etikettengröße, Schriftarten, Warnsymbole oder ein Barcode-Bereich gespeichert. Mit dem Vorlagen-Editor können diese Layoutelemente geschützt werden. Anwender sehen dann nur die Felder, die sie für den jeweiligen Druckauftrag ausfüllen sollen.

Die App Print Partner nutzt solche Vorlagen. Sie eignet sich, wenn unterschiedliche Mitarbeiter Etiketten drucken, das festgelegte Layout aber unverändert bleiben soll. Das reduziert Abweichungen bei wiederkehrenden Kennzeichnungen, etwa bei Inventaretiketten, Kabelmarkierern, Sicherheitshinweisen oder Probenetiketten.

Mit Excel-Import können Daten aus Tabellen übernommen werden. Jede Tabellenzeile erzeugt dabei ein separates Etikett. Das ist hilfreich, wenn viele Artikel, Betriebsmittel oder Proben mit unterschiedlichen Daten gekennzeichnet werden sollen. Vor dem ersten Druck sollte geprüft werden, ob die Spalten eindeutig benannt sind und die Daten in der richtigen Reihenfolge erscheinen.

Für fortlaufende Kennzeichnungen gibt es die Serialisierung. Anwender legen Startwert, Anzahl und Zählschritt fest; die Software erstellt für jeden Wert ein eigenes Etikett. Diese Funktion eignet sich für Seriennummern, Inventarnummern, Schaltschrankkennzeichnungen oder fortlaufende Proben- und Chargennummern.

Werden Daten aus mehreren Quellen übernommen oder Druckaufträge automatisiert ausgegeben, ist Data Automation vorgesehen. Die App kann Daten in eine vordefinierte Vorlage übernehmen und auf einem festgelegten Drucker ausgeben. Vor dem Einsatz sollten Datenquelle, Pflichtfelder, Etikettenvorlage und gewünschter Drucker eindeutig festgelegt sein.

Welche Suite passt zu welcher Kennzeichnungsaufgabe?

Für einfache Etiketten und Standardvorlagen ist die Design-and-Print BASIC-Suite eine mögliche Grundlage. Sie enthält unter anderem Print Partner, Benutzerdefinierter Designer Lite, Serialisierung, Excel-Import und Vorlagen-Editor. Damit lassen sich viele wiederkehrende Kennzeichnungen mit festgelegtem Layout umsetzen.

Die Design-and-Print PRO-Suite deckt zusätzliche Anwendungen für Produkt- und Kabelkennzeichnung, Sicherheits- und Gebäudekennzeichnung sowie Laborkennzeichnung ab. Sie ist sinnvoll, wenn mehrere dieser Bereiche mit einer Workstation-Lösung bearbeitet werden sollen.

Für spezielle Aufgaben gibt es eigene Suiten. Die CLP(GHS) Software-Suite unterstützt CLP-/GHS-Etiketten. Die Lockout-Prozeduren Software-Suite dient zum Erstellen visueller Lockout/Tagout-Prozeduren, zugehöriger Energiequellen-Etiketten und Warnanhänger. Die Scan-and-Print Suite verbindet Barcode-Scanner und Brady Drucker für scanbasierte Druckabläufe.

Bei Lockout/Tagout erstellt die Software die dokumentierten Prozeduren und Kennzeichnungen. Die Ermittlung der Energiequellen, die Festlegung der sicheren Abschaltfolge und die betriebliche Freigabe des Verfahrens müssen jedoch vorab fachlich erfolgen. Die Software ersetzt diese Prüfung nicht.

Für die Auswahl der passenden Suite helfen vier Fragen: Was soll gekennzeichnet werden? Welche Daten müssen auf das Etikett? Werden die Daten einzeln eingegeben oder importiert? Und soll der Druck manuell, scannergeführt oder automatisiert ausgelöst werden? Die Antworten zeigen, welche Apps tatsächlich benötigt werden.

Fazit

Brady Workstation hilft, wiederkehrende Kennzeichnungen klarer und einheitlicher zu organisieren. Vorlagen, geschützte Eingabefelder, Excel-Import und Serialisierung vermeiden, dass Etiketten jedes Mal neu aufgebaut werden müssen.

Für eine passende Umsetzung sollten zuerst Etiketteninhalt, Datenquelle, Druckablauf und verwendeter Brady Drucker festgelegt werden. Anschließend lässt sich die Software-Suite nach dem tatsächlichen Bedarf auswählen – für Industrie, Labor, Sicherheitskennzeichnung oder Lockout/Tagout.


Weitere Informationen zu Brady Workstation:
Brady Workstation   Brady Etikettendrucker   Brady Etiketten